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Nach der letzten Woche...

... habe ich endlich mal wieder Zeit mich irgendetwas anderem zu widmen als nur meinen Freizeitlichen Sachen! Aber ich erzähle euch erst einmal was hier los war.

Also Mittwoch: Abfahrt nach Straßburg um 7.50 Uhr in der Nähe der Schule zusammen mit dem "Kochlöffel-Gymnasium". (Das ist nicht abwertend, sondern nur als Spitzname gemeint! ) Mir ist aufgefallen, dass alle relativ viel Gepäck mitgenommen haben. Also bis zu einem großen Koffer und einem Rucksack. Und ich weiß nicht, wieso ich anscheinend der einzige war, der nur einen Rucksack gebraucht hat. Insgesamt waren wir also 40. Etwa 13-14 von uns, der Rest vom EG. Nunja, die Fahrt war nicht so besonders spektakulär abgesehen davon, dass die Straßenschilder langsam französischer wurden und alle dann doch aufgeregter wurden.
Wir liefen erstmal mit unseren beiden Begleitlehrern durch die Stadt und unsere Französischlehrerin erklärte uns die Stadt so gut sie nur konnte.
Bis dahin hatten wir schönes Wetter. Und auf einmal schiffte es (hier findet sich nunmal kein besseres Wort) wie aus Kübeln! Wir stellten uns erstmal an einer Bushaltestelle unter und überlegten uns, wie wir jetzt ins Hotel kämen. Immerhin waren es eigentlich nur noch zwei Blocks. Als es etwas abschwächte liefen wir dann los und kamen dann auch an. Pitschnass. Blöd nur, dass wir gleich weiter mussten; wieder hinaus in den Regen auf zum Abendessen.
Das Essen fand in einem Restaurant statt, dass sich komplett nur auf Flammkuchen spezialisiert hatte. Und die waren fein! Sehr sogar. Es gab mehrere Varianten: Die klassische mit Zwiebeln und Speck, dieselbe mit Pilzen, und so weiter. Echt lecker!
Später sind wir dann noch mit unseren Lehrern Wein trinken gegangen. Wir haben natürlich die französischen Weine probiert. Einen Weißwein, dessen Namen ich vergessen habe und einen roten Bordeaux! Vor allem der Weißwein war gut. Ich hätte es mir doch merken sollen, wie der heißt.
Naja, und dann war der Tag im Prinzip auch schon zu ende!

Donnerstags hörte es mit dem Regen noch nicht auf. Irgendwie hatte sich der französische Wettergott sich gegen uns gewendet. Vielleicht, weil ein großer Teil von uns nicht gut französisch konnte...
Was wir jedenfalls noch auf dem Programm hatten, war das europäische Parlament! Vielleicht werden einige von euch sagen, dass es uninteressant für uns ist, was die machen, aber das ist es nicht, denn etwa 60% der "Macht" in der Bundesrepublik Deutschland liegt im EU-Parlament. Oder besser ausgedrückt: 60% der Gesetze die gemacht werden, sind aus Brüssel bzw. Straßburg. Ganz klar, dass die EU nicht unwichtig ist!
Das Gebäude ist sehr eindrucksvoll! Direkt an der Ill, liegt es sehr modern gut in der heutigen Architektur. Aber was mir persönlich am Besten gefallen hat, war der Sitzungssaal. Erst einmal war er geschätzte 50 bis 70 Meter im Durchmesser, dann gab es 3-4 Ebenen. Die unterste war der Saal mit den 785 Sitzplätzen, in der alle Entscheidungen gefällt werden. In der zweiten und dritten Ebene sitzen die Übersetzer, oder nein, die Dolmetscher. Sie können durch die Fenster am Rand in den Saal hinein sehen. Hier wird alles was gesagt wird in 23 Sprachen übersetzt. Live. Klar, dass nicht jeder in jede Sprachen übersetzen kann. Deswegen übersetzt man die Sprache die der Redner grad spricht erst in Englisch. Das kann jeder. Dann hören alle anderen Länder den englischen Kanal und übersetzen so in ihre eigene Sprache. Sehr interessant!
Nachmittags machten wir uns auf in unsere Partnerschule, ein 'lycée', also ein Gymnasium. Es war eindrucksvoll, allein schon deswegen, weil die Schule viel mehr Schüler hatte als unsere. Es waren allein 250 Lehrer und wir haben nur ein Fünftel davon! Die Schüler dort werden auch viel praktischer als in Deutschland auf ihre Berufe vorbereitet. Also wir pauken hier mehr Theorie als die französischen Schüler. Auch interessant war, dass es nicht nur BTAs (Biologisch-Technische Assistenten) usw. wie bei uns gibt sondern auch welche, die später nur in der Pharmazie oder nur der Bakteriologie arbeiten werden. Man wird schon viel früher auf etwas spezialisiert. Ich denke, dass man so etwas auch in Deutschland machen sollte.
Wir wurden dann auch in den Unterricht aufgeteilt. Also bei ihnen war es Deutschunterricht und für uns "Listening-Practice" nur eben in Franzözisch. Ich hab mich blamiert, indem ich den Bodensee auf einer Weltkarte gezeigt hatte und es war alles in allem recht lustig und wir haben uns ganz gut unterhalten - primär in Deutsch. Aber es war nicht fehl am Platz, wenn man etwas Französisch sprechen konnte *grins*

Am Freitag allerdings ging es richtig zur Sache. Also da hab ich das erste Mal glaub ich einen kompletten Satz Französisch gebraucht :Wir haben eine Stadtrallye gemacht. Hier waren Sachen gefragt wie der aktuelle Bürgermeister oder was für ein Lied hier geschrieben wurde. Oder warum ein Käserestaurant im Guinnes Buch der Weltrekorde steht.
Mittags gab es noch eine Bootsfahrt durch Straßburg auf der Ill.
Das wars. Danach ging es mit sehr vielen Dialekten und sehr vielfältiger Musik wieder ab nach Hause.

Ich persönlich durfte mich noch daran erfreuen, dass ich danach noch in die Sternwarte durfte um mich auf den folgenden Tag darin vorzubereiten. Alles in allem ein schöner Trip nach Frankreich und etwas zu viel Streß aber das war schon okeh!

Bis zum nächsten Eintrag!

6.10.07 15:47
 


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